SIQab'el

SIQab'el, oder Scrabble auf Terranisch, ist ein Spiel bei dem es darum geht Buchstaben so aneinanderzureihen daß ganze Worte entstehen.
So weit so einfach - die Schwierigkeit liegt darin daß man zufällige Buchstaben bekommt und daraus etwas machen muß.
Beim klingonischen Scrabble ist es im Prinzip einfacher ein Wort zu legen - jede drei-Buchstaben Kombination die dem CVC (Konsonant Vokal Konsonant) entspricht hat eine gute Chance ein Wort zu sein. Die Frage ist dann nur - welches? :-)

Regeln für meine Spiele

Regeln für "normales" Scrabble
Regeln für "Scrabble Dice"

Geschichte von DIESEM klingonischen Scrabble

Klingonische Scrabble gab und gibt es in vielen Varianten, ich beziehe mich hier immer auf meine Variante.
Angefangen hat es mit dem 10ten qepHom, wo uns ein Scrabble-Spiel aus Papier und Karton (die Spielsteine) gegeben wurden.
So toll es auch war, es hatte einen entscheidenden Nachteil - die Spielsteine waren so leicht daß sie schnell vom Brett gefegt wurden, wenn ein Klingone wütend auf den Tisch schlug, oder einfach nur den Takt für ein Lied angab.
Daher die Idee mit einem 3D Drucker Spielsteine zu drucken die ineinander greifen und sich so verbinden konnten.
Die würden dann nicht so leicht davongewirbelt werden.

Leider hat sich schnell gezeigt daß die Verbindung der ersten Version zu umständlich ist, und noch dazu Kombinationen möglich waren die weitere Spielsteine unmöglich gemacht haben.
Weitere Versuche mit anderen Verbindungstypen hatten ähnliche Probleme.

2022 habe ich es aufgegeben die Steine zu verbinden. Statt dessen habe ich erstmals mit einem magnetischem Filament gedruckt, und das 2D gedruckte Spielbrett auf Magnetplatten geklebt.
Jetzt saßen die Steine fest und ließen sich nicht so leicht wegstoßen.
Das Problem hier allerdings war daß die Steine dunkelgrau waren (d.h. die Buchstaben waren nicht gut zu erkennen) und das Filament etwa doppelt so teuer ist wie normales Plastik.
Außerdem waren die Spielplatten 2 A4 Seiten groß und damit unhandlich.

Das Design der Spielsteine hat sich auch geändert - statt flacher Steine mit jeweils einem Buchstaben sind es jetzt Würfel, mit allen fünf Vokalen und einem Konsonanten.
Dadurch hat man immer einen benötigten Vokal - auf Kosten eines möglichen Konsonanten.

2023 habe ich die würfelförmigen Spielsteine von 2022 übernommen, aber statt (2D)gedruckten Spielflächen habe ich jetzt ein eigenes Spielbrett (3D)gedruckt.
Dieses ist in vier Teile zerlegbar und somit handlicher als die A4-Variante. Der Nachteil war daß es kleiner ist, weil große Flächen beim Druck Probleme machen.
In ersten Tests hat sich gezeigt daß die kleinere Größe nicht wirklich ein Problem ist, es zwingt zu mehr nachdenken, aber sonst funktioniert alles wie bisher.
Um die kleinere Größe des Spielfelds zu relativieren habe ich auch die Anzahl der Spielsteine reduziert.
Das Spielfeld hat außerdem vier Bereiche in denen die Punkte verändert werden, ähnlich regulärem Scrabble wo fast jedes Feld einen eigenen Punkte-Multiplikator hat.

Verteilung der Buchstaben, Wertigkeit der Buchstaben

Bei allen Varianten haben die Buchstaben die gleichen Werte, gemessen von 0-3. Vokale haben grundsätzlich keinen Wert, da sie üblicherweise immer zur Verfügung stehen.
Konsonanten haben einen Wert von 1-3, je nachdem wie selten die Buchstaben sind.
Um die Seltenheit zu definieren habe ich vor langer Zeit eine Auswertung vom klingonischen Hamlet gemacht - ich habe das eBook gekauft, alle englischen Teile entfernt,
und die restlichen Buchstaben gezählt und gereiht. (Das war damals für mein Keyboard Layout: quja' .) Anhand dieser Reihung habe ich die Buchstaben in mehrere Gruppen aufgeteilt und ihnen je nach Seltenheit die Punkte 1-3 zugewiesen.